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Wein und Tourismus

DWV gibt Impulse für einen zukunftsorientierten Weintourismus – Weintourismus ist mehr als ein Bett über dem Weinkeller

Wellness, Erlebnis, Lifestyle, Kultur sind einige der Stichworte, die mit einem zukunftsorientierten Weintourismus in Verbindung gebracht werden. Der Deutsche Weinbauverband hatte Fachleute aus der Tourismusbranche und des Weinmarketings in seinen neuen Arbeitskreis „Wein und Tourismus“ eingeladen, um über gemeinsame Ziele, Maßnahmen und Instrumente zu sprechen. Unisono waren die Referenten und Diskussionsteilnehmer sich einig, dass die Weinbaugebiete als attraktive Kulturlandschaften den Erholung suchenden Touristen von heute und morgen ausgesuchte Angebote für Wellness-, Erlebnis- und Kulturaufenthalte bieten können.

Reiseveranstalter, wie AMEROPA, sind an einem Ausbau des Weintourismus interessiert. Die Billigflieger bieten neue Chancen, die Verkehrsinfrastruktur der Weinbaugebiete wurde in den letzten Jahren deutlich verbessert. Weintourismus bedeutet heute erheblich mehr als die Bereitstellung von Gästezimmern auf Winzerhöfen.

Weintourismus wurde in den Beratungen des Arbeitskreises als umfassendes, ganzheitliches Konzept einer Weinbauregion verstanden, in das Winzer, Gastronomie, Hotels, Reiseveranstalter, Anbieter von Kulturprogrammen, Einzelhandel und Handwerk der Region einbezogen sind.

Vertreter der weinbautreibenden Bundesländer unterstrichen aber auch die politische Dimension der Themenstellung. Weintourismus soll mehr als bisher der Entwicklung des ländlichen Raums dienen. Hierfür will sich der Deutsche Weinbauverband bei den Beratungen in Brüssel, insbesondere bei der Reform der Europäischen Weinmarktorganisation, einsetzen.

Quelle: Deutscher Weinbauverband dwv e.V.
dwv-online.de

Stuttgarter Weindorf in Hamburg 2013

Das 28. Stuttgarter Weindorf zu Gast in Hamburg findet 2013 vom Mittwoch den 12. Juni bis zum Samstag den 29. Juni 2013 auf dem Rathhausmarkt statt. Bereits seit 1986 gibt es einmal im Jahr schwäbische Weine und schwäbische Spezialitäten auf dem Hamburger Rathausmarkt.

Stuttgarter Weindorf Hamburg
Stuttgarter Weindorf in Hamburg – Foto: Pro Stuttgart Verkehrsverein

Das Stuttgarter Weindorf zu Gast in Hamburg öffnet seine Tore für Besucher. Von Mittwoch, den 12., bis Sonntag, den 29. Juni 2013 sind Hamburger und Touristen gleichermaßen eingeladen, schwäbische Köstlichkeiten und die Württemberger Rebsortenvielfalt zu probieren. Die Lauben des beliebten schwäbischen Fests sind täglich von 11 bis 24 Uhr (So. – Mi. bis 23 Uhr) geöffnet. Besucher des Weindorfs können zwischen 300 schwäbischen und badischen Weinsorten wählen. Im Ländle wie auch in Hamburg wird beispielsweise der Trollinger-Wein traditionell aus dem „Viertelesglas“ genossen. Dieses typische Henkelglas, wie auch die eleganten Stielgläser des Weindorfs, fassen grundsätzlich 0,25 Liter und damit ein Viertel mehr als ein reguläres Weinglas. Dazu bieten die zehn Wirte ihren Gästen verschiedene schwäbischen Spezialitäten an, zu denen beispielweise „Mauldascha“ (Maultaschen), „Bubaspitzla“ (Schupfnudeln), „Flädla“ (dünne Pfannkuchen) oder der traditionelle Nachtisch „Ofenschlupfer“ gehören. Jedes Gericht wird mit einem Sößle verfeinert, denn bekanntermaßen sind die Schwaben Soßenliebhaber. Die Zutaten für die Gerichte stammen – soweit möglich – aus den Regionen Stuttgart und Hamburg und werden frisch gekocht und zubereitet. „Wir wollen ein Stück Schwaben mit in den Norden bringen und freuen uns, wenn die Besucher des Stuttgarter Weindorfs bei uns von ihrem Alltag abschalten können“, so Axel Grau, Geschäftsführer von Pro Stuttgart. Ein Besuch während der Mittagspause, mit Freunden und Geschäftspartnern, an gemütlichen Abenden oder zu Firmen- und allen anderen Feiern, bietet sich immer an.
Seit 1986 betreiben Wengerter (Winzer) und Gastronomen aus Stuttgart und der Region das Weindorf. Veranstalter ist der 128 Jahre alte Bürgerverein Pro Stuttgart e.V. Vor 18 Jahren schenkten die Weindorf-Wirte der Hamburgischen Bürgerschaft als Dank für die hanseatische Gastfreundschaft einen eigenen Weinberg. Zurzeit wachsen 100 Reben am Stintfang oberhalb der St. Pauli Landungsbrücken. Im Herbst geht die kulinarische Städtepartnerschaft in die zweite Runde: Dann kommt der Hamburger Fischmarkt nach Stuttgart.

Das Stuttgarter Weindorf im Überblick
Wann: Mittwoch, 12. Juni, bis Samstag, 29. Juni 2013
Wo: Rathausmarkt in Hamburg
Öffnungszeiten: Sonntags bis mittwochs von 11 bis 23 Uhr,
donnerstags bis samstags von 11 bis 24 Uhr

Bordeaux – Ein Roman in vier Jahrgaengen

Die Tage werden wieder kürzer, die Blätter an den Bäumen verfärben sich, und die Uhrzeit wird bereits wieder auf Winterzeit umgestellt. Langsam, aber sicher rückt auch Weihnachten näher – in knapp zwei Monaten ist es wieder soweit und Weihnachten steht vor der Tür.

Bordeaux - Roman Wer bereits jetzt am überlegen ist, was er einem Weinliebhaber, außer natürlich einer guten Flasche Wein, zu Weihnachten schenken könnte, für den wäre vielleicht das Buch „Bordeaux: Ein Roman in vier Jahrgängen“ ein passendes Weihnachtsgeschenk.

Inhalt des Buches „Bordeaux: Ein Roman in vier Jahrgängen“:
Frankie Wilberforce ist Anfang dreißig, erfolgreicher IT-Unternehmer und Single, er weiß genau, was er will. Eines Tages lernt er bei einem Ausflug den exzentrischen Landlord Francis Black kennen, zu dem er sofort eine tiefe Verbundenheit spürt. Die Begegnung verändert für ihn alles: Er wird in eine exquisite Gesellschaft von jungen Aristokraten und Hedonisten eingeführt, und schon bald verliebt er sich in eine Frau, in das pralle Leben, vor allem aber in die feine Kunst des Weintrinkens. Kurzerhand verkauft er sein Unternehmen und übernimmt Francis‘ spektakulären Weinkeller. Nur drei Jahre später ist Wilberforce ein Wrack …

Paul Torday hat mit Bordeaux einen mitreißenden Roman über Obsessionen, Sucht, Loyalität und die unglaubliche Kraft des Zufalls geschrieben.

Bordeaux: Ein Roman in vier Jahrgängen
Autor: Paul Torday
Verlag: Bvt Berliner Taschenbuch Verlag
ISBN-13: 978-3833306303
320 Seiten
Preis: EUR 9,95

Bordeaux: Ein Roman in vier Jahrgängen – bestellen »

Deutschlands noerdlichster Weinberg in Hamburg

Auch in Hamburg wächst Wein, was man ja bei dem Wetter eigentlich gar nicht glauben sollte. Der Weinberg des Hamburger Senats steht oberhalb der Landungsbrücken in St. Pauli.

Weinberg in Hamburg St. Pauli
Weinberg des Hamburger Senats – Foto: Siefken

Zum 10jährigen Jubiläum des Stuttgarter Weindorfs zu Gast in Hamburg stiftete der Pro Stuttgart Verkehrsverein und die Weindorf-Wirte den Württemberger Weinberg am Stintfang. An gut 50 Weinreben reifen seither Trauben für einen einmaligen Wein, den Hamburger Stintfang Cuvée, auch liebevoll Hanse Primeur genannt. Dieser Wein ist eine solche Rarität, dass der Hamburger Senat ihn nur bei besonderen Anlässen ausschenkt.

Wein Hamburg
Hamburger Stintfang Cuvée – Foto: Siefken

Leichter Sommerwein

Mit den Temperaturen steigt die Lust auf leichtes Essen und Trinken. Bei Getränken sucht der Verbraucher in der Regel nach Erfrischung und Abkühlung und weniger nach Alkoholischem mit vielen Prozenten. Sommerweine sind da eine ideale Alternative.

Doch nicht alle Weine eignen sich. Sommerweine sollten fruchtig sein und über eine stabile Säure und eher wenig Restzucker verfügen. Geeignete Rebsorten sind: Riesling, Silvaner, Weißburgunder, Kerner und Rivaner. Im Rahmen der Bundesweinprämierung testete die DLG im Frühjahr u.a. 321 Rieslinge, 158 Weiß- und Grauburgunder sowie 50 Weißherbst- und Rosé-Weine.

Sommerweine sollten einen reduzierten Alkoholanteil haben. Ein Mindestalkoholgehalt von 10 Vol.-Prozent sollte aber bei trockenen Weinen nicht unterschritten werden, denn Alkohol ist ein Geschmacksträger, der maßgeblichen Einfluss auf den Charakter der Weine hat. In den letzten Jahren hat sich der Geschmack des Verbrauchers dahingehend verändert, dass Weine einen gewissen Mindestanteil an Alkohol haben sollten, damit sie überhaupt gekauft werden.

Rotweine gelten allgemein eher als Herbst- oder Winterweine. Sie haben in der Regel ein ausgeprägtes Tanningerüst, einen höheren Anteil an Gerbstoffen und einen höheren Alkoholgehalt. Die Fülle und Mächtigkeit, die daraus resultieren, passen weniger zum Geschmacksideal von Sommerweinen, das durch Frische und Fruchtigkeit geprägt ist. Auch Weine, die im Barrique (Holzfass) ausgebaut werden, eignen sich weniger als Sommerwein. Der Wein übernimmt einige Geschmackskomponenten vom Fass. Diese sensorische Besonderheit bewirkt einen eher „wärmenden“ Eindruck, den Weintrinker bei höheren Temperaturen selten bevorzugen.

Idealer Sommerwein: Weißherbst
Sein feinherber Charakter macht den Weißherbst zu einem perfekten Begleiter für lange Frühlings- und Sommernächte. Weißherbst ist eine deutsche Spezialität unter den Rosé-Weinen. Er ist frisch und seine Farbe ist gold-schimmernd bis lachsrot. Er darf sich nur Weißherbst nennen, wenn er ein Qualitätswein b.A. ist und aus Trauben einer einzigen roten Rebsorte stammt. Zu den bekannten Weißherbstsorten zählen Portugieser oder Spätburgunder. „Weißherbst“ bezeichnet einen Wein, der ohne Maischestandzeit aus roten Trauben gewonnen wird.

Tipps für unbeschwerten Sommerwein-Genuss
Ein Sommerwein sollte die saisonale sommerliche Küche ideal ergänzen können. Die leichte Küche bestehend aus Salaten, Gemüse, Meeresfrüchten sowie Gegrilltem wird begleitet von frischen, fruchtigen (nicht würzigen) Weinen wie Rieslingen oder Rivanern der nördlichen deutschen Anbaugebiete Mosel, Nahe oder Mittelrhein. Wichtig ist der Stil des Weines: Sommerweine müssen die richtige Frische mitbringen. So binden kühl und langsam vergorene Weine mehr natürliche Kohlensäure. Kohlensäure wirkt frucht- und säureverstärkend und ist so Garant für den typischen, fruchtig-frischen Sommerwein-Charakter. Die richtige Trinktemperatur bei heißen Außentemperaturen ist ebenfalls von Bedeutung. Je heißer das Wetter, desto kühler sollte der Wein serviert werden. Als Regel gilt bei Weiß- und Roséweinen: Pro 5 Grad Außentemperatur über 20 Grad Celsius ist ein Grad Trinktemperatur von 10 Grad abzuziehen.

Quelle: Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.
Internet: www.dlg.org